Rohfütterung bei Katzen folgt anderen Regeln als beim Hund. Dieser Überblick zeigt, was Katzen wirklich brauchen, welche Fehler typisch sind und wie eine Umstellung ohne Druck gelingen kann.
Nein. Katzen sind strikte Fleischfresser mit eigenen Anforderungen, unter anderem an Taurin, Arachidonsäure, Vitamin A und die Wasseraufnahme. Eine Hunderation lässt sich nicht einfach herunterrechnen.
Katzen können Taurin nur begrenzt selbst bilden und sind auf die Zufuhr über das Futter angewiesen. Taurin ist hitze- und lagerungsempfindlich, deshalb muss der Gehalt in der Ration bewusst geplant und nicht geschätzt werden.
Katzen prägen sich früh auf Konsistenz, Temperatur und Geruch. Eine Umstellung braucht oft Wochen, kleine Mengen und Geduld. Wichtig: Eine Katze darf nicht hungern, wenn sie mehr als etwa einen Tag kaum frisst, ist das ein Fall für die Tierarztpraxis.
Katzen trinken von Natur aus wenig und decken viel Flüssigkeit über die Nahrung. Rohfutter ist feuchtigkeitsreich, trotzdem gehören frisches Wasser und eine gut erreichbare Tränke zum Alltag.
Eine Ernährungsberatung ist keine tierärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei Krankheitsanzeichen, Beschwerden oder bestehenden Erkrankungen lass dein Tier bitte zuerst tierärztlich abklären.