
Fellwechsel im Herbst Wenn draußen die Temperaturen sinken und die Tage kürzer werden, startet bei vielen Tieren ein sichtbarer „Umbruch“: Haare überall, mehr Bürstenbedarf, manchmal auch stumpferes Fell. Fellwechsel im
Fellwechsel im Herbst Wenn draußen die Temperaturen sinken und die Tage kürzer werden, startet bei vielen Tieren ein sichtbarer „Umbruch“: Haare überall, mehr Bürstenbedarf, manchmal auch stumpferes Fell. Fellwechsel im Herbst ist für Hund und Katze grundsätzlich normal – trotzdem fragen sich viele Tierhalter:innen, ob jetzt andere Nährstoffe nötig sind oder ob das Futter „nicht mehr passt“. Die kurze Antwort: Oft braucht es keine radikale Umstellung, aber es gibt ein paar Nährstoff-Bausteine, die in dieser Phase besonders relevant sind. In diesem Artikel schauen wir uns an, was beim Fellwechsel im Herbst im Körper passiert, welche Nährstoffe Haut und Fell unterstützen können, wie du Fütterung sinnvoll anpasst – und wann du Warnzeichen ernst nehmen solltest. Was ist normal bei Hund und Katze? Fellwechsel im Herbst bedeutet: Das Sommerfell wird (je nach Tier) durch dichteres, wärmendes Fell ersetzt. Bei vielen Hunden ist das sehr deutlich, bei Katzen kann es subtiler wirken – vor allem bei Wohnungskatzen, die durch konstante Temperaturen und Licht weniger „saisonal“ reagieren. Trotzdem ist Fellwechsel im Herbst auch bei Indoor-Katzen häufig. Normal ist: mehr Haare im Haushalt und auf Kleidung vermehrtes Putzen bei Katzen mehr Bürstenbedarf bei Hunden leichte Schwankungen in Fellglanz und Hauttrockenheit Nicht „normal“ (und ein Grund genauer hinzuschauen) sind kahle Stellen, starke Schuppen, gerötete Haut, Juckreiz oder wenn dein Tier gleichzeitig matt wirkt. Fellwechsel im Herbst: welche Nährstoffe sind wirklich relevant? Beim Fellwechsel im Herbst sind vor allem Nährstoffe wichtig, die an Hautbarriere, Haarstruktur und Entzündungsbalance beteiligt sind. Das heißt nicht, dass „mehr“ automatisch besser ist – entscheidend ist eine passende, ausgewogene Versorgung. 1) Protein & Aminosäuren (Baustoff fürs Haar) Haar besteht zu einem großen Teil aus Protein. Beim Fellwechsel im Herbst kann der Bedarf an gut verfügbarem Protein praktisch „spürbarer“ werden – vor allem, wenn dein Tier ohnehin eher knapp versorgt ist oder wenig frisst. Wichtig ist Qualität und Verdaulichkeit, nicht einfach nur „viel“. 2) Omega‑3‑Fettsäuren (Hautbarriere & Entzündungsbalance) Omega‑3 (v. a. EPA/DHA aus Fischöl oder Algenöl) kann Haut und Fell unterstützen, wenn Trockenheit, Schuppen oder empfindliche Haut ein Thema sind. Beim Fellwechsel im Herbst berichten viele Halter:innen, dass das Fell „stumpfer“ wirkt – hier kann eine passende Fettqualität helfen. 3) Zink, Biotin &