
Hyperthyreose bei Katzen gehört zu den häufigeren hormonellen Erkrankungen älterer Katzen. Besonders tückisch ist, dass die ersten Veränderungen leicht als normale Alterserscheinungen missverstanden werden können: Die Ka
Hyperthyreose bei Katzen gehört zu den häufigeren hormonellen Erkrankungen älterer Katzen. Besonders tückisch ist, dass die ersten Veränderungen leicht als normale Alterserscheinungen missverstanden werden können: Die Katze frisst plötzlich mehr, verliert aber trotzdem Gewicht, wirkt unruhiger oder trinkt deutlich häufiger. Gerade weil sich viele Symptome langsam entwickeln, lohnt es sich, Veränderungen bei Gewicht, Appetit, Verhalten und Verdauung aufmerksam zu beobachten. Wird eine Schilddrüsenüberfunktion tierärztlich festgestellt, spielt neben der eigentlichen Behandlung auch der Alltag zu Hause eine wichtige Rolle. In diesem Artikel erfährst du, welche Frühzeichen auf eine Hyperthyreose bei Katzen hinweisen können, wie die Erkrankung diagnostiziert wird und was bei der Fütterung einer betroffenen Katze zu beachten ist. Wichtig: Eine Schilddrüsenüberfunktion kann nur tierärztlich diagnostiziert und behandelt werden. Veränderungen an der Fütterung sollten bei einer bereits diagnostizierten Hyperthyreose immer mit der behandelnden Tierärztin oder dem behandelnden Tierarzt abgestimmt werden. Was ist eine Hyperthyreose bei Katzen? Bei einer Hyperthyreose produziert die Schilddrüse zu viele Schilddrüsenhormone, insbesondere Thyroxin (T4) und Trijodthyronin (T3). Diese Hormone beeinflussen zahlreiche Stoffwechselprozesse im Körper. Bei Katzen tritt die Erkrankung vor allem im mittleren bis höheren Alter auf. Ursache ist in den meisten Fällen eine gutartige Veränderung des Schilddrüsengewebes. Bösartige Schilddrüsentumoren sind bei Katzen dagegen vergleichsweise selten. Durch den Überschuss an Schilddrüsenhormonen läuft der Stoffwechsel gewissermaßen auf Hochtouren. Genau daraus entstehen viele der typischen Symptome. Frühzeichen einer Hyperthyreose bei Katzen erkennen Die Symptome können sehr unterschiedlich ausgeprägt sein und zu Beginn relativ unspezifisch wirken. Besonders häufig fällt zunächst eine Kombination aus Gewichtsverlust und gesteigertem Appetit auf. Typische mögliche Anzeichen sind: Gewichtsverlust trotz normalem oder erhöhtem Appetit auffällig großer Hunger vermehrtes Trinken häufigeres Urinieren Unruhe oder stärkere Aktivität vermehrtes Miauen oder nächtliche Lautäußerungen Erbrechen Durchfall oder größere Kotmengen ungepflegtes, stumpfes oder fettiges Fell schneller Herzschlag Nervosität oder Reizbarkeit Nicht jede Katze zeigt das klassische Bild einer besonders hungrigen und aktiven Katze. Einige Tiere können stattdessen ruhiger werden, wen