
Zecken und Flöhe können Krankheiten übertragen.
Die frühlingshaften Temperaturen werden bereits mit Freude erwartet, alles erblüht und erwacht aus dem Winterschlaf. Dies gilt allerdings auch für die allseits gefürchteten Parasiten, die bei unseren Haustieren nicht nur für lästige Qualen sorgen, sondern auch versteckte Gefahren mit sich bringen können. Das sollten Tierhalter:innen über bekannte Parasitenarten wie Zecken und Flöhe wissen. Damit einem unbeschwerten Dasein in den warmen Monaten und etwaigen Urlauben nichts im Wege steht, ist es wichtig, den Parasitenschutz seines Tieres nochmals unter die Lupe zu nehmen und gegebenenfalls an das jeweilige Reiseland anzupassen. Denn gerade in Urlaubsländern gibt es auch andere Parasiten, vor denen insbesondere Hunde geschützt werden müssen. Grundsätzlich gibt es zwei unterschiedliche Arten von Parasiten: Ektoparasiten : Sie befinden sich außen auf dem Tier und ernähren sich von Gewebsflüssigkeit, Blut oder Hautsubstanzen. Endoparasiten : Sie befinden sich im Inneren des Wirtes, bei ihnen kann nochmal zwischen extrazellulär (also außerhalb der Zelle) und intrazellulär (innerhalb der Zelle) unterschieden werden. Grundwissen: Was bedeutet der Begriff Parasit? Ein Parasit ist ein Organismus, der sich von anderen Lebewesen (Wirten) ernährt oder diese zu Fortpflanzungszwecken befällt. Unterteilt werden sie hierbei in Mikroparasiten (z.B. Giardien) und Makroparasiten (Würmer, Zecken, Milben, Läuse, Flöhe). Vor allem das Klima der Mittelmeerländer bringt jedoch zahlreiche weitere Parasitenarten, wie zum Beispiel Herz- oder Lungenwürmer, Stechmücken oder die braune Hundezecke mit sich. Vor diesen zusätzlichen Gefahren sollten unsere Haustiere ganz besonders geschützt werden, da manche Parasiten sogar tödlich für sie sein können. Als ersten wichtigen Schritt sollten sich Haustierbesitzer:innen bestmöglich über die gängigsten Parasitenarten und deren Symptome informieren, um gegebenenfalls möglichst früh eingreifen zu können. Parasiten unter der Lupe: Zecken Kaum eine Tierhalterin bzw. Tierhalter hat mit jener Art von Parasiten noch keine Bekanntschaft gemacht. Durch ihre Neugier und ihren Bewegungsdrang begeben sich Katzen und Hunde beinahe täglich ins Zeckenterrain. Nicht nur ländliche Areale, sondern auch Parkanlagen und Ufer von Badeseen zählen zu derartigen „Risikogebieten“. Oft reicht auch schon der Aufenthalt im eigenen Garten – vor allem, wenn der Rasen nicht kurzgehalten wird – völlig dafür aus, um sich die ein oder andere Zecke einzufangen. Ein paar grundlege