Wurmbefall bei Hund & Katze: Symptome, Arten & Schutz

Parasiten und ihre Gefahren.

Während Flöhe und Zecken meist schnell entdeckt werden, bleibt ein Wurmbefall bei Hund & Katze oft lange unbemerkt. Die Parasiten nisten sich still und leise im Organismus ein und entziehen dem Tier wichtige Nährstoffe. Erfahre hier, wie du eine Infektion erkennst und welche Milbenarten deinem Liebling zusätzlich zusetzen können. Grundlagen: Ektoparasiten vs. Endoparasiten Grundsätzlich gibt es zwei unterschiedliche Arten von Parasiten: Ektoparasiten: Sie befinden sich außen auf dem Tier und ernähren sich von Gewebsflüssigkeit, Blut oder Hautsubstanzen. Endoparasiten: Sie befinden sich im Inneren des Wirtes, bei ihnen kann noch zwischen extrazellulär (außerhalb der Zelle) und intrazellulär (innerhalb der Zelle) unterschieden werden. Ein Parasit ist ein Organismus, der sich von anderen Lebewesen (Wirten) ernährt oder diese zu Fortpflanzungszwecken befällt. Unterteilt werden sie hierbei in Mikroparasiten (z.B. Giardien) und Makroparasiten (Würmer, Zecken, Milben, Läuse, Flöhe). Vor allem das Klima der Mittelmeerländer bringt jedoch zahlreiche weitere Parasitenarten, wie zum Beispiel Herz- oder Lungenwürmer, Stechmücken oder die braune Hundezecke mit sich. Vor diesen zusätzlichen Gefahren sollten unsere Haustiere ganz besonders geschützt werden, da manche sogar tödlich für sie sein können. Als ersten wichtigen Schritt sollten sich Haustierbesitzer:innen bestmöglich über die gängigsten Parasitenarten und deren Symptome informieren, um im Fall der Fälle so früh wie möglich eingreifen zu können. Parasiten unter der Lupe: Der Wurmbefall bei Hund & Katze Würmer finden auf unterschiedliche Wege in das Tier. Der Kontakt mit infektiösen Eiern oder Larven aus dem Kot durch das Beschnuppern von bereits befallenen Artgenossen ist einer davon. Dazu muss der Kothaufen nicht mehr erkennbar sein. Die robusten Eier verteilen sich schnell in der Umgebung und können dort viele Monate oder gar Jahre ausharren, bis sie von einem neuen Wirt – darunter Hunde, Katzen, Menschen oder auch andere Tiere – wieder aufgenommen werden. Sie können aber genauso von der Halterin bzw. vom Halter selbst an den Schuhen nach Hause getragen werden oder haften schlicht und einfach außen am Tierfell. Werden die Eier über das Maul aufgenommen, lösen sie still und leise eine Wurminfektion aus. Je nach Immunstatus, Alter des Tieres und Wurm-Art führen Magen-Darm-Trakt-Parasiten zu sehr unterschiedlichen Symptomen. Teilweise zeigen Hunde und Katzen zu Beginn der Infektion gar keine Symptome. Wen