Schlafender Hund und schlafende Katze liegen entspannt nebeneinander auf dem Boden

Mit mehr Energie und Agilität ins neue Jahr

Die Feiertage liegen hinter uns. Man ist satt, zufrieden und oft ein bisschen unbeweglich. Und ganz ehrlich: unseren Haustieren geht es nicht anders. Wir alle kennen diesen Moment, in dem der Hund unter dem Tisch sitzt, die Katze große Augen macht, und man „nur einmal kurz“ etwas zusteckt. Doch selbst kleine „Festtags-Sünden“ können schnell Folgen haben.

Warum leichtes Übergewicht nicht harmlos ist

Ein paar Extrakilos wirken zunächst harmlos, doch der Körper reagiert erstaunlich schnell. Schon leichtes Übergewicht kann:

die Leber verfetten

das Herz-Kreislauf-System belasten

Atemprobleme verstärken (vor allem bei Rassen mit kurzen Schnauzen)

den Bewegungsapparat überfordern

Entzündungen fördern

Arthrose begünstigen

Diabetes entwickeln

Besonders alarmierend: Fettgewebe ist nicht nur „Ballast“. Es gilt heute als hormonell aktives Organ, das Entzündungen anfeuern kann. Genau deshalb ist es so wichtig, früh gegenzusteuern und nicht erst, wenn der Hund hechelt, die Katze schwerfälliger wird oder der Tierarzt schlechte Blutwerte feststellt.

Warum klassische Diätfutter oft mehr schaden als nützen

Viele Diätprodukte für Tiere folgen einem einfachen Prinzip: weniger Fett, weniger Kalorien. Das klingt logisch, funktioniert aber selten langfristig. Die Gründe:

Waage mit Maßband neben frischem Gemüse wie Brokkoli, Paprika, Tomaten und Pilzen
1. Zu viele Kohlenhydrate

Fett macht nicht dick – Kohlenhydrate tun es. Kohlenhydratreiche Rezepturen lassen den Blutzucker schwanken. Die Folge sind Heißhunger, Energielöcher und ein aus dem Takt geratener Stoffwechsel.

2. Zu viele unverdauliche Ballaststoffe

Um Sättigung zu erzeugen, wird viel Zellulose zugesetzt. Das führt oft zu:

  • breiigem, voluminösem Kot
  • Blähungen
  • gestörter Nährstoffaufnahme
  • langfristigen Leberwert-Veränderungen
3. „Kalorien runter“ schwächt den Körper

Ein geschwächter Organismus baut Muskeln ab, nicht Fett. Die Entgiftungsorgane kommen kaum hinterher und der Stoffwechsel bleibt weiter blockiert.

Kurz: Ein lahmgelegter Stoffwechsel wird nicht dadurch aktiver, dass man ihn weiter reduziert. Er muss gestärkt werden.

So kommt dein Tier zurück zu Energie und Leichtigkeit

Hier ein klarer, gut umsetzbarer Leitfaden:

1. Fütterung analysieren
  • Inhaltsstoffe prüfen
  • auf hochwertige Proteine und gesunde Fette setzen
  • Leckerlis mitberechnen
  • Ein hilfreicher Richtwert: ca. 2 % des Körpergewichts pro Tag – individuell angepasst.

 

2. Kohlenhydrate reduzieren oder streichen

Vor allem bei übergewichtigen Tieren: kein Getreide, keine Nudeln, kein Reis, keine Kartoffeln. Der Stoffwechsel bedankt sich mit stabileren Energielevels.

 

3. Darmflora aufbauen

Viele zu dicke Tiere haben eine gestörte Darmflora.
Eine Darmsanierung kann:

  • Heißhunger reduzieren
  • Verdauung harmonisieren
  • den Stoffwechsel ankurbeln

 

4. Leber & Niere unterstützen

Entgiftungsorgane brauchen Hilfe. Besonders bewährt haben sich:

  • Mariendistel: regeneriert Leberzellen, stark antioxidativ
  • Artischocke: unterstützt Galle, Durchblutung, Fettstoffwechsel
  • Spirulina: Nährstoffbombe, chlorophyllreich, proteinreich
  • Schachtelhalm (Zinnkraut): leicht harntreibend, stoffwechselanregend
  • Karde: stärkt Nieren- und Leber-Qi, entgiftend, antibakteriell

Diese Kräuter gibt es einzeln oder als Kombipräparate – ideal als „Starthilfe“.

 

5. Mehr Bewegung – aber moderat

Kein Hochleistungssport nötig. Schon kleine Veränderungen machen einen großen Unterschied:

  • zusätzliche 10 Minuten Spaziergang
  • Interaktionsspiele
  • kurze, aktive Trainingseinheiten
  • Apportieren oder Suchspiele
  • Schwimmen

Wichtig: lieber öfter kurz als selten lang.

 

6. Vitamine gezielt zuführen
  • Vitamin D: wichtig für Stoffwechsel und Immunfunktion. Achtung: Fettlösliches Vitamin. Nur unter Tierärztlicher Anleitung.
  • Vitamin C: unterstützt Entgiftung und Immunsystem.

 

7. Geduld: Langsam abnehmen

Crash-Diäten sind tabu. Ein langsames, stetiges Abnehmen ist gesünder und stabiler für Muskeln, Organe und Psyche.

Fazit:

Ein Neustart nach den Feiertagen tut nicht nur uns, sondern auch unseren Fellnasen gut. Mit einer klugen Ernährungsstrategie, ein bisschen Bewegung und gezielten Kräutern lässt sich viel erreichen – ganz ohne Hunger und Frust.

Möchtest du das neue Jahr für dein Tier mit mehr Energie und Leichtigkeit beginnen? ✨🐾

Dann schau dir unsere Aniveri Pläne an – wir begleiten euch gern auf dem Weg zu mehr Gesundheit und Wohlbefinden 💚🐶🐱

Für dich empfohlen

Möchtest du etwas mit uns teilen?

Wir freuen uns über alles, was du mit uns teilen möchtest.



    Deine E-Mail-Adresse wird ausschließlich verwendet, um dir auf deine Nachricht zu antworten – sie wird nicht veröffentlicht oder weitergegeben.