
Eine im Mai 2026 in Frontiers in Veterinary Science veröffentlichte Befragung von 8.823 Personen zeigt: klassische Fleischfütterung bleibt dominant, alternative Proteinquellen werden je nach Tierart unterschiedlich bewertet.
Ob Fertigfutter, Kochration oder BARF: Entscheidend bleibt, dass die Fütterung zum individuellen Tier und seinem tatsächlichen Bedarf passt.
Die Studie "Pet food choices in transition" wurde am 15. Mai 2026 in der Fachzeitschrift Frontiers in Veterinary Science veröffentlicht. Befragt wurden 8.823 Personen, überwiegend aus dem deutschsprachigen Raum. Im Fokus standen Fütterungsgewohnheiten sowie die Haltung zu pflanzlicher Fütterung, Insektenprotein und weiteren alternativen Proteinquellen.
Es handelt sich um eine Befragung. Sie beschreibt Einstellungen und Gewohnheiten. Sie belegt nicht, dass eine Fütterungsart besser oder schlechter für die Gesundheit ist.
Die Auswahl an Fütterungskonzepten wird größer und die Diskussion offener. Eine Fütterungsphilosophie zu wählen ist aber nicht dasselbe wie eine individuell ausgewogene Nährstoffversorgung sicherzustellen. Wer umstellt, sollte die Ration durchrechnen, Übergänge langsam gestalten und das Tier dabei beobachten. Bei gesundheitlichen Fragen bleibt die tierärztliche Beurteilung wichtig.
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Quelle: Frontiers in Veterinary Science, veröffentlicht am 15. Mai 2026.